KPU – Weitere Möglichkeiten Schwermetalle im Alleingang auszuleiten

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Du hast die für dich richtige Methode, Schwermetalle auszuleiten, noch nicht gefunden? Es ist kein vertrauenswürdiger Heilpraktiker in deiner Nähe und Bärlauch erzeugt bei dir Brechreiz? Dann stelle ich dir in diesem Artikel noch drei weitere gut funktionierende Möglichkeiten vor, deinen Körper von schädlichen Schwermetallen zu befreien.

Bedenke bitte, dass auch bei diesen Methoden die unterstützenden Maßnahmen aus den beiden ersten Artikeln gelten. Insbesondere das Zeolith zur Bindung der gelösten Schwermetalle, die Pausen zum Auffüllen der Mineralien und viel trinken lege ich dir deutlich ans Herz.

Schau dir am besten die beiden anderen Artikel nochmal an, bevor du mit der Entgiftung beginnst.

  1. Entgiften bei KPU – Teil 1
  2. Schwermetallentgiftung bei KPU 
  3. und auch „10 Info´s über KPU/HPU die du wissen solltest“

Ich habe Erfahrung mit allen der im folgenden vorgestellten Produkte. Sie sind allesamt wirksam und verfügen jeweils über zusätzliche Goodies. Schau, welches am besten zu dir passen könnte.

Übrigens: steter Tropfen höhlt auch hier den Stein. Du kannst durch die entsprechende Dosierung  langsam und sanft vorgehen oder auch in etwas höherem Tempo. Ganz wie du es für richtig für deinen Körper empfindest. Alles hängt von deiner individuellen Konstitution und deinem Sicherheitsdenken ab.

Auch in geringen Mengen wird mit den vorgestellten Mitteln entgiftet. Und mit der regelmäßigen Einnahme von Zeolith beugst du der erneuten Aufnahme von Schwermetallen vor. Nur immer dran denken: Zeolith immer im zeitlichen Abstand von ca. 2 Stunden zu Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen.

1. Alpha-Liponsäure

Die Alpha-Liponsäure (ALA) gehört zu meinen persönlichen Favoriten! Ich könnte jetzt abdriften und die vielen positiven Effekte beschreiben, die auf die Einnahme von ALA zurückzuführen sind. Aber hier und jetzt steht die Schwermetall-Ausleitung im Fokus.

Also: Was ist ALA?

ALA ist ein Antioxidant. Und zwar eines, das natürlicherweise im Körper vorkommt. Du produzierst es also selber, nimmst es aber auch mit der Nahrung auf (vor allem aus rotem Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren). Es ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, was für unsere Zwecke hervorragend ist.

Ebenso dringt es leicht in Zellmembranen ein und macht freie Radikale unschädlich. Übrigens wird es auch erfolgreich bei chronischer Müdigkeit eingesetzt. Hier punktet es durch die Fähigkeit die Mitochondrien zu regenerieren und diese zudem vor Schäden zu schützen.

Durch die Einnahme erhälst du einen Energie-Kick, entgiftest effektiv und verbesserst sogar deine Leberfunktionswerte.

ALA ist aber auch ein Chelatbildner. Chelatbildner sind Stoffe (EDTA, DMSA, DMPS usw.), die in der Medizin zur Ausleitung von Schwermetallen genutzt werden. ALA ist jedoch natürlichen Ursprungs, was sie zu etwas Besonderem macht.

Alpha-Liponsäure (ALA) kann eine Komplexbindung mit Metallen wie Blei, Cadmium, Quecksilber, Kupfer und Arsen eingehen. Die Metalle können auf diese Art aus Membranen und Geweben heraus mobilisiert werden. Auch aus dem Hirn, da es die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann.

Der absolute Vorteil von ALA ist der natürliche Ursprung. Es scheint wesentlich verträglicher zu sein als die o.g. Chelatbildner. Das Erstaunlichste dabei ist, dass Zinkmangelerscheinungen nach der ALA-Einnahme nicht bekannt sind! (Burgerstein) Gerade für uns KPU´ler ist diese Eigenschaft hochinteressant.

Durch die Nahrung kannst du nicht genügend Alpha-Liponsäure aufnehmen, um effektiv zu entgiften. Du benötigst dafür ein Nahrungsergänzungsmittel. Hier wirst du bei der Recherche auf zwei Sorten ALA stoßen. Einmal die etwas günstigere ALA oder aber die etwas teurere R-Alpha-Liponsäure.

Die einfache ALA besteht zur Hälfte aus der wirksamen R-ALA (der natürlichen, körpereigenen Form) und zur anderen Hälfte aus S-ALA (der syntetischen Form). Wirksam ist nur der R-ALA-Anteil. Dem S-ALA Anteil wird sogar eine den Körper eher belastende Funktion zugeschrieben. Es macht also Sinn, dass du ein Produkt, bestehend aus reiner R-Alpha-Liponsäure, bevorzugst.

Die Dosierung beträgt 1 – 2 Kapseln R-Alpha-Liponsäure a 300mg am Tag. Nüchtern.

Fazit: R-Alpha-Liponsäure eignet sich besonders für dich, wenn du effektiv entgiften möchtest aber Probleme damit hast, deinen Zinkwert im Normbereich zu halten.

 

2. Kurkuma

Kurkuma erlebt zur Zeit einen absoluten Hype. Das scheinbar zu Recht, denn es ist eines der am besten erforschten Gewürze und seine Wirksamkeit wurde in vielen Studien bestätigt. Laut einer Studie aus 2010 unterstützt die Einnahme von Kurkuma die Ausleitung von Schwermetallen. Dabei reduziert der im Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin vor allem den oxidativen Stress, den das Quecksilber im Körper verursachen kann.

Gleichzeitig führt die Einnahme von Kurkuma (Curcumin) zu niedrigeren Quecksilberkonzentrationen im Gewebe bei gleichzeitig verbesserten Leber- und Nierenwerten! Auch Kurkuma passiert die Blut-Hirn-Schranke und sorgt somit für die erwünschte Ausleitung von Schwermetallen im Hirn.

Um einen wirksamen Effekt zu erzielen, solltest du täglich 3 – 5 g Kurkuma zu dir nehmen. Das immer gepaart mit etwas schwarzem Pfeffer und Öl. (Übrigens auch super bei Arthrose und Entzündungen).

Fazit: Kurkuma ist ein eher sanfter Weg der Entgiftung, gut geeignet für sehr empfindliche Menschen. Oder auch, wenn du dich noch nicht so recht an eine Schwermetall-Entgiftung traust und dich erstmal langsam vortasten möchtest. Geeignet sind sowohl Curcumin-Kapseln oder auch das Kurkuma-Gewürz in Pulverform und Bio-Qualität.

Tipp: Versuch die Goldene Milch so oft es geht in deinen Ernährungsplan einzuführen. Schmeckt super und ist mega-gesund.

 

3. MSM

Methylsulfonylmethan (MSM – NICHT MMS, das ist was anderes!) ist ein natürlicher, organischer Schwefel, der ganz schön was drauf hat. Neben seiner beeindruckenden schmerzlindernden Wirkung bei Arthrose und seiner positiven Wirkung auf Haut, Haare und Nägel vermag es auch effektiv Schwermetalle im Körper zu mobilisieren.

Auch MSM durchdringt die Blut-Hirn-Schranke und entgiftet somit ebenfalls im Hirn. Passt.

Nun magst du bei der Bezeichnung „Schwefel“ vielleicht etwas eher negatives, giftiges assoziieren. Dem ist jedoch nicht so. Wir alle benötigen Schwefel. Viele Menschen leiden sogar unter einem Schwefel-Mangel. Dabei ist Schwefel ein wichtiger Bestandteil des körpereigenen Entgiftungssystems.

Viele Entgiftungsenzyme enthalten Schwefel und sind somit wichtige Unterstützer bei der Entgiftungsarbeit der Leber. Wichtig ist nur, dass es sich um den natürlichen, organischen Schwefel – wie MSM – handelt.

MSM bindet Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Cadmium an sich und macht es somit ausscheidungsfähig. Wenn du zusätzlich unter Arthrose-Schmerzen oder schlechter Haut leidest, könnte es das Mittel deiner Wahl sein.

Die Dosierung zur therapeutischen Anwendung beträgt 3 – 4 g pro Tag. Am besten schleichst du deine Dosis langsam ein. Höhere Dosen sollten auf zwei Einnahmen am Tag verteilt werden um evtl. auftretende Blähungen zu vermeiden und die bessere Nutzung für den Körper zu ermöglichen.

Die letzte Dosis sollte vor 18:00 Uhr stattfinden. MSM erhöht das Energieniveau (tolle zusätzliche Wirkung!) und es könnte sein, dass du bei einer späten Einnahme schlecht in den Schlaf kommst.

Die Einnahme ist sicher und gravierende Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Ein eventueller Überschuss wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Bekommst du bei geringen Dosen bereits Entgiftungserscheinungen (Müdigkeit, Kopfweh) bedeutet dies, dass du stark vergiftet bist und umso mehr MSM benötigst.

Fazit: MSM eignet sich besonders für dich, wenn du effektiv entgiften möchtest und gleichzeitig über ein wirkungsvolles Mittel gegen Arthrose-Schmerzen und/oder schlechte Haut, Haare und Nägel verfügen möchtest.

 

Jetzt kennst du ein paar Möglichkeiten, wie du dir als KPU´ler zum Thema Schwermetall-Entgiftung selber helfen kannst. Leider ist es so, dass eine gelungene KPU-Behandlung nicht ohne Schwermetall-Entgiftung auskommt. Einfach nur P5p und Zink zu substituieren reicht in den meisten Fällen einfach nicht.

Wenn du dich also fragst, warum es dir trotz der Einnahme der NEM nicht besser geht, verfügst du nun über neues Handwerkszeug auf dem Weg zur Gesundung. Viel Erfolg!

 

Danke, dass du den Artikel zu Ende gelesen hast. Klasse!

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17 Kommentare, sei der nächste!

  1. Vielen Dank für die interessanten Informationen zum Thema Entgiftung bei KPU/HPU.
    Zu den Wirkstoffen Ala, Kurkuma und MSM stellt sich mir allerdings die Frage, ob sie aufgrund deiner Aussage – Bärlauch erst nach Entfernung aller Amalgamfüllungen anzuwenden – geeignet sind für Menschen mit Amalgan in den Zähnen, da alle drei Wirkstoffe ebenfalls die Blut-/Hirnschranke überwinden!

    Hast du evtl. auch dafür einen Rat?
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Hallo Sabine,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Leider ist er in den unzähligen Spam-Kommentaren untergegangen, so dass ich erst jetzt antworte. Wenn du ALA usw. anwenden möchtest wäre es tatsächlich besser, du lässt vorher die Amalgamfüllungen entfernen. Zahnärzte sind verpflichtet, das ausgebohrte Material als Sondermüll zu entsorgen. Wer will das schon im Mund haben… Wegen der möglichen Mobilisation würde ich auf Nummer sicher gehen. Bärlauch allerdings kannst du auch nehmen, wenn du noch Amalgam hast. Nur Koriander nicht.

  2. Hallo. Ich dachte immer ALA wäre nicht gut bei HPU, glaube das wo gelesen zu haben. Ich habe auch HPU und chronische Müdigkeit. Wurde auch falsch behandelt und da der B6 Spiegel im Vollblut hoch war, sollte ich es absetzen. Dann vertrug ich es nicht mehr und es ging rasant bergab mit der Energie. Dann machte auch die SD schlapp. Jetzt nehme ich seit kurzem wieder einen B6 Komplex, da ist 80mg B6 drinnen und 5mg P5P. Daneben alle anderen B Vitamine, ich habe ja mehrere Mängel. Seidem geht es mir schon etwas besser, von gut mag ich ned reden. Da B2 auch drinnen ist, denke ich es ist schon ok, wenn es nur B6 ist, so kann es aktiviert werden. Ich habe auch Leaky Gut und einen Haufen an Intoleranzen und Fäulnisflora. Leider vertrage ich oft viele NEms, Probiotika etc. nicht und so ist die Therapie nicht ganz einfach. Jetzt versuche ich die Leber zu unterstützen, da hier angebliuch die Ursache ist, die Leber ist überfordert und baut Histamin schlecht ab und man ist sooo müde. Ich habe Amalgam entfernt und Ausleitungen gemacht mit Tationil und DMSA (nie wieder), doch es scheint nicht wirklich geholfen zu haben – vor allem ist der Darm die Großbaustelle. Kann nur sehr eingeschränkt essen. Ich bin für jeden Tipp dankbar, wenn dir was einfällt. Ich merke jedenfalls durch die B Vitamine dass die extreme Schwäche weniger ist. Ich nehme ansonsten noch einiges an Vitaminen, da mehr Sachen im Mangel sind. Vor allem habe ich mit Zink ein Problem, das sättigt einfach nicht auf, trotz Kapseln und ich habe schon einige Zinkverbindungen versucht. Auch bei meinem Sohn geht der Zink wert nicht hinauf, trotz Substitution. Ich gebe ihm jetzt auch eine andere Form und abends nur mit einem Schluck Milch, statt morgens zum Frühstück. Ich versuche nun Zinköl, Zinkschüssler und Zinkinjektionen zusätzlich – aber auch diese haben es noch nicht geschafft den Spiegel in den Normbereich zu bringen. Wir haben HPU in der family, meine mum, ich, mein sohn. Freue mich von dir zu lesen, gerne auch via email.

    1. Hallo Babsi,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Da scheint es dich ja auch ziemlich dolle getroffen zu haben… Wie du schon vermutest, denke ich auch, dass dein Darm und deine Leber unbedingt in Ordnung kommen müssen, damit es dir besser geht und damit auch dein Zink wieder steigen kann. Ich darf natürlich keine Behandlungsvorschläge machen (bin ja kein Arzt) also schreibe ich, was ich tun würde: Ausführliches Darmprofil erstellen lassen (hast du vielleicht ja schon, wenn du weißt, dass du Fäulnisflora hast). Bei Entzündungen im Darm einen Nahrungsmittelallergie-Test machen. Bei Fäulnisflora auf tierisches Eiweiß verzichten, basisch ernähren. Bevor ich Probiotika nehmen würde, erstmal mit Präbiotika anfangen, damit sich die guten Bakterien überhaupt einnisten können. Die Leber entlaste ich persönlich damit, dass ich abends direkt vorm schlafen gehen Bitter-Tropfen nehme. Mein demnächst erscheinender Artikel könnte auch interessant für dich sein, ich teste eine Woche Fasten mit KPU. Das entlastet den Darm und die Leber sehr. Könnte ein guter Start für den Neuaufbau sein. 🙂

      1. Noch was also die Molke hilft sehr gut bei, Darmbeschwerden hat viele Mineralstoffe drin und vor allem Laktose die Nahrung für die guten Darmbakterien, wie bei allem am Anfang mit etwas Rebellion rechnen, normalisiert sich aber wieder.

    2. Hallo zusammen. Habe auch Probleme mit dem Quecksilber hatte ca. 10 Amalgam fuellungen. Habe vor 5 Jahren angefangen zu entgiften, zuerst mit chlorella Alge Bärlauch, habe Nagelpsoriasis, alle Sehnen sind betroffen, alles Amalgam ist raus, habe aber noch 3 Wurzelbehandelte Zähne die noch raus müsse. Erste Besserung ist bei mir eingetreten mit MSM. Aber am Anfang mit vielen Schmerzen verbunden, Erstverschlimmerung, Zinkgluconat nehme ich Abends 1 Kapsel von Via. Also zusammengefasst, MSM, Curuma, Weihrauch Akbamax Opc ab und zu Vitamin C Zink, und jeden Morgen 1 grosser Esslöffel Molke, das ist momentan meine Tagesration. Ab und zu ein paar Zwetschgen, oder Heilerde, aber ich denke das ich mein ganzes Leben damit beschäftigt sein werde, mit entgiften,ich schlage mich schon mehr als 20 Jahre mit dem Kranksein herum, ist bestimmt schon viel kaputt, und deshalb dauert es einige Jahre bis man gesünder wird.

      1. Empfehle allen Vergifteten diesen Beitrag zu lesen. toxcenter. original /artikel/Metall Allergie vereiterte Zähne im Handbuch der Umweltgifte

  3. Liebe Doris,
    Danke für deine Antwort.
    Derzeit nehme ich für den Darm Glutamin (allerdings nur 1-2 Kapseln) und habe mit einem Bifidostamm begonnen. So Multiprobiotika mit 10 Stämmen gingen bei mir echt schlecht. Dazu beginne ich mit Flohsamenschalen, auch nur wenig. Darmprofil zeigt leicht erhöhtes SIga und viel zu hohen PH. Fäulnisflora daher. Ich vertrage Eiweiß schlecht, esse aber dennoch mittags sehr oft fleisch, da ich derzeit keine andere gute Eiweißquelle habe. Bitter Tropfen sind super, da ich auf Salicylate auch reagiere, für mich leider auch ned ideal. Mal sehen wie ich weitermache. Danke für deine Infos.

  4. Hallo Doris,

    ich habe Hpu und dadurch unzählige Symptome, die mein Leben sehr schwer machen. Ich vertrage auch viele Nem´s nicht. Ich habe einen HP gefunden, der mir Entgiftung mit niedrig dosierten DMSA Kapseln empfohlen hat. (Chlorella habe ich nicht vertragen). Was hältst Du von DMSA??
    Viele Grüße
    Patricia

    1. Hallo Patricia,
      Danke für deinen Kommentar. Ja, KPU kann uns das Leben echt versauen, aber gebe nicht auf. Es ist u.U. ein langer Weg, aber wenn du dran bleibst, wirst auch du deine Stellschrauben finden. Mit DMSA habe ich selber keinerlei Erfahrung, finde es aber vom Ansatz her völlig ok und auf jeden Fall ist es einen Versuch wert. Denkst du auch an deinen Darm? Ist in meinen Augen Baustelle Nummer 1.

  5. Hallo Doris,

    ich möchte Dir einen Tipp zum Umweltkrankenhaus Neukirchen geben. Ich war dort in der Nebenstelle der Klinik in Rötz/Cham u.a. wegen der KPU, Schwermetallvergiftungen, EBV usw.

    Hier übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenkassen die stationären Kosten.
    Mein Aufenthalt dauerte 3 Wochen. Getestet wurde ich hier auf meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitamin usw. Mangel, Schwermetalle (Bleivergiftung!). Ich bekam 2 Chelathausleitungen, dazu verschiedene Infusionen und viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Dazu verschiedene Anwendungen. Der Umweltmediziner kennt sich sehr gut mit unseren Erkrankungen aus.
    Personal sehr freundlich. Nur Bio-Essen, sehr schmackhaft, Rotationsdiät, Begleitung von Ernährungsberaterin.
    Allerdings ist das Krankenhaus schon älterer Bauart, mit Duschen auf dem Gang, teilweise auch die Toiletten, aber es war alles sauber.
    Aber wenn man nur noch müde ist, dann übersieht man manchen Mangel. Das wichtigste war für mich, dass es mit mir wieder vorwärts geht. Was nach 3 Wochen auch der Fall war.

    Innerhalb von 6 Jahren war ich dort 3 Mal stationär zur Entgiftung und Auffüllung meiner fehlenden Vitamine usw. Eigentlich sollte man jedes Jahr gehen.

    Doris, danke für Deine Berichte über die KPU. In der Gemeinschaft erträgt man manches leichter.

    Herzliche Grüße von Sylvia

    1. Hallo Sylvia,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Das ist ja wirklich ein toller Hinweis von dir! Mir geht es ja glücklicherweise schon sehr viel besser, aber für andere Leser wäre solch ein Aufenthalt in der Klinik natürlich u.U. sehr hilfreich. Ich bin sehr verwundert, dass die Kassen das übernehmen. Toll 🙂

  6. Liebe Doris,
    Liebe Betroffenen,

    heute hab ich einen sehr schlechten Tag und stosse auf diesen Threat. Vielen Dank Doris, für diese Seiten. Kurz, knapp, sachlich und fachlich gut. In der Regel bin trotz aller, massiven Einschränkungen, positiv. Das muss ich, genau Ihr, auch sein. Seit 7 Jahren weiss ich von der familiär defizitären HPU. ( Genetisch, also familiär vererbt. ) Anbruch Halswirbels kam jedoch im Kindesalter dazu.
    Wurde ebenfalls erst vor 7 Jahren diagnostiziert. Da ich betroffen bin, darüberhinaus im Gesundheitsbereich und im klinischen Sozialwesen gearbeitet habe, verfüge ich über evtl. ein paar Kenntnisse, die der Einen oder Anderen ( Jungs und Männer natürlich auch ) helfen können. Zum einen : Die Diagnose HPU ist von der WHO Weltgesundheitsorganisation ) klassifiziert worden. Das bedeutet, dass eine Diagnoseziffer vorliegt. ( Gebe ich noch genau durch ) Hab ich momentan nicht im Kopf. MIt dem Vermerk dieser D. ziffer ist es amtlich, dass es sich um eine Erkrankung handelt. Somit steigen im Falle einer jahre / jahrzehnten langen Verschleppung ( da nicht erkannt wurde ) die Chancen seine Rechte sowohl bei Behörden, Ämtern,
    Krankenkassen, sprich Institutionen einzufordern. Dieser Weg ist wichtig. Die Option zu haben, wenn nichts mehr geht —- abzugeben. Wenn die Beschwerden so multipel auftreten, dass man nicht arbeitsfähig ist, oder jemals wieder werden wird, heisst es kämpfen. Für seine berechtigten Ansprüche in Form von Hilfe der oben genannten Stellen. Da ich massiv betroffen bin, eine MSC ( Vielfältige Chemikaliensensivität ) obendrauf entwickelt habe ( Krankenhaustätigkeit ) somit leider auch kaum helles Licht, Laptop toleriere, möchte ich denjenigen die Unterstützung bei diesen Schritten benötigen, Hilfe anbieten und das Procedere / Ablauf aufzeigen. Wenn das erwünscht ist, werde ich Doris meine Telefonnummer zukommen lassen, um Interessierten eine Kontaktaufnahme zu ermöglichen. DAFÜR BERECHNE ICH NICHTS. Es entstehen lediglich die anfallenden Telefongebühren. Ich musste berentet werden und möchte nun im Rahmen wie es mir gesundheitlich möglich ist, Betroffenen helfen ebenfalls ihre Rechte zu fordern. Denn der Weg ist schwierig – aber gehbar. Man muss die Stirn zeigen, nicht aufgeben……………Das machen wir ja ehe nicht.

    Bezüglich der Zinkzufuhr, möchte ich folgendes anmerken: Bei HPU / KPU ist in der Regel der Kupferwert erhöht. Dieser wird mittels Zink reduziert.
    Bei den Biolebensmitteln ( Demeter, Naturland, ect. ) wird gegen Schädlinge, Kupfer eingesetzt. Dies könnte der Grund sein, weshalb die Zinkzufuhr erschwert, bzw.
    behindert wird. Aufgrund dessen, baue ich mittlerweile in meinen Speiseplan Gemüse, etwas Obst vom
    Markt ein. Alles was geschält werden kann und dadurch wenig Schadstoffe hat. Nahrungsergänzungsmittel sollten ein Kupfer enthalten. Es sei denn , der Kupfer Wert ist irgendwann zu niedrig. Gelegentlich nachkontrollieren.

    Alles Gute,

    Maren

    1. Liebe Maren,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Das ist wirklich sehr hilfreich und interessant. Es ist mir völlig neu, das HPU klassifiziert wurde. Das könnte tatsächlich einige bislang verschlossene Türen öffnen. Gerne kannst du mir deine Telefonnummer per mail schicken. http://www.fight-fatigue@web.de.

  7. Hallo. Hier in Österreich gibt es was HPU betrifft keine finanzielle Unterstützung.
    Sehr mühsam, auch ich hätte diese benötigt! Ich wüsste auch nicht, wie ich da vorgehen sollte, ich sehe da keinen Weg, da die Krankheit in Österreich nicht anerkannt wird, was ich weiß. Oder weiß jemand mehr dazu? Danke!

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